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Lutz Backes: Die Morde des Guiseppe Verdi

228 Seiten, Hardcover
Preis: 14,80 Euro, ANTONIA EDITION
Hier können Sie für nur 2,- € Versandkosten direkt beim Autor auf Wunsch mit individueller Signierung bestellen!

Lutz Backes
Die Morde des Guiseppe Verdi
Heitere Stories von großen Musikern mit 125 Karikaturen von BUBEC

Warum hatte Josef Grün, pardon Giuseppe Verdi, um so mehr Erfolg mit seinen Opern, je mehr Morde er in ihnen verüben ließ? Wieso singen selbst Halbtote auf der Opernbühne noch stundenlang zum Herzerweichen? Welchen Trabanten besingt die Mondschein-Sonate wirklich? Wie ungarisch war Franz Liszt? Und auf welchem rückwärtigen Instrument brachte es ein gewisser Pujol zur Meisterschaft?

Die Antwort auf diese und unzählige weitere, nie gestellte Fragen gibt Lutz Backes in seinem neuen Buch „Die Morde des Giuseppe Verdi“.
Er kramte in der Geschichte der (vorwiegend) ernsten Musik, um dort die heiteren Seiten ans Licht zu bringen. Wobei er den Wahrheitsgehalt der Stories, wie dies bei Anekdoten so üblich ist, nicht immer hundertprozentig garantieren kann. Garantieren aber kann der Autor, dass alles so hätte sein können. Das ist mehr als man von so mancher „seriösen“ geschichtlichen Darstellung
sagen kann.

 

So wie Backes uns die Ereignisse im Plauderton nahe bringt, so lässt sein Alter Ego, der Karikaturist BUBEC, die Protagonisten mit treffenden Porträts vor unser Auge treten. Auf dass nicht nur die Lachmuskeln, sondern auch die Augen ihre Befriedigung erhalten. Kann man von einem Buch mehr erwarten?

Reaktionen/Briefe:

Johannes Heesters:

Lieber Lutz Backes

Danke für Ihr interessantes amüsantes Buch. Die Zeichnungen sind sehr witzig und freundlich - die Geschichten auch lustig und aufschlussreich.

Viel Erfolg weiterhin Ihre Simone Rethel-Heesters
Johannes Heesters

Avantgarde-Komponist Karlheinz Stockhausen:

Lieber Lutz Backes „Bubec“, lieber Autor + Karikaturist,

wie schön, daß auch meine humorvolle Seite Echo findet: vielen Dank!
Ich sende eine TRIO-Version vom TIERKREIS für Lutz Backes und eine für Tenor und Synthesizer für „Bubec.“

Herzlich Ihr unermüdlicher „Bodenvorbereiter“ Stockhausen

Lord Andrew Lloyd-Webber:

Dear Lutz, Lord Lloyd-Webber has asked me to write on his behalf to thank you for sending him your book „The Murders of Giuseppe Verdi“. Andrew was touched that you mentioned him in your book and wishes you every success with it. Thank you so much for taking the trouble to write in.

Kind regards
Meryl White (Personal Secretary of the Lord Lloyd-Webber)

Leseprobe:

“Die Hungerkur” Luciano Pavarotti   (Ausschnitt)

Nicht nur stimmlich, nein, auch körperlich ist der Italiener einer der schwergewichtigsten Tenöre der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Durch seinen Hals rutschen nicht nur schöne und schönste Töne, sondern auch eine noch viel größere Menge an Spaghetti, Scaloppine, Broccoli, Pomodori, Paste und Pizze und was die italienische Speisekarte noch so aufführt. Man könnte ihn den “Obelix unter den Tenören” nennen!
... Nach einer zweieinhalb Jahre dauernden Abmagerungskur, in der er 48 Kilo abgenommen hatte, brachte er nur noch 105 Kilo auf die Waage..

Luciano Pavarotti

Pavarotti vor...

Luciano Pavarotti

... und nach der Kur

Eine Fernsehreporterin fragte ihn, was wohl das schönste Kompliment gewesen sei, das man ihm, dem viel Gepriesenen, jemals gemacht habe?
“Eine ältere Dame rempelte mich an, drehte sich zu mir um und entschuldigte sich mit den Worten: Verzeihen Sie, ich habe Sie gar nicht gesehen!”
 

“Ein Leben als Zombie” Wolfgang Amadeus Mozart   (Gekürzt)

Wolfgang Amadeus MozartSein großer Genius wirkte nach und so komponierte Mozart auch noch nach seinem Tode, so wie es sich für einen, der unsterblich geworden ist, gehört.
Und so, wie es keine wirklich wahre Schilderung seiner Person gibt, und man auch nicht so richtig weiß, wo sein Grab genau ist, so gibt es möglicherweise auch nur ein einziges echtes Porträt von ihm, das den erwachsenen Komponisten zeigt. Dass es ihm auch ähnlich sieht, wird bezweifelt.
Da malte 1819, also achtundzwanzig Jahre nach seinem Tode, eine gewisse Barbara Krafft, (*1764 +1825) mit viel Krafft-Anstrengung das erste wirklich ähnliche Mozart-Bildnis, und zwar  nach den Angaben seiner Schwester Nannerl Mozart (*1751 +1829). Gerade noch rechtzeitig, denn bald darauf erblindete das herzige Schwesterlein, das wohl am Besten das Aussehen ihres Bruders und Konzertpartners bezeugen konnte.
Sein Weiberl, die Constanze Mozart (*1762 +1842), lebte damals auch noch, und zwar ganze fünfzig Jahre länger als ihr Wolferl. Sie hatte den Beruf "Komponisten-Witwe" ergriffen und blieb das auch nach einer erneuten Heirat. Constanze wurde von der Malerin nicht zu Rate gezogen.
Logisch: Welche Ehefrau schaut sich nach ein paar Jahren ihren Alten noch so genau an, dass sie ihn beschreiben könnte? Und wenn jede Frau ihren Zukünftigen vorher richtig ansähe, würde so manche allein bleiben!
Also: Das Nannerl und die Barbara fertigten ein Phantom-Bild an, genau so, wie man es heute bei der Polizei nach Zeugenangaben erstellt, nachgerade, als ob Amadeus wegen Notenfälschung gesucht würde. Was gar nicht so abwegig gewesen wäre, denn: Kaum war Amadeus im Massengrab verscharrt, wurde er so richtig berühmt! Das Los vieler Künstler. Alles stürzte sich auf seine Autographen, man suchte verzweifelt nachgelassene Kompositionen und seine ohne Witwenrente dastehende Constanze machte jetzt erstmals richtig Kohle.
Das hatte sie dringend nötig, die Constanze, denn zusammen mit ihrem Genie hatte sie alles verjuxt. Und der Burschi hat gar nicht so schlecht verdient, wie es immer dargestellt wird. Auch waren da noch ihre beiden Buben zu unterhalten und der Hausfreund, der Komponist Franz Xaver Süßmayr (*1766 +1803), dessen berühmtestes Werk das Requiem von Mozart ist.
Nebenbei: Der Ersatzmann Süßmayr wurde nur drei Jahre älter als Amadeus. Der Legationssekretär Georg Nikolaus von Nissen, der die Komponisten-Witwe 1809 ehelichte, hatte Mut!
Als partout keine neuen Mozartnoten mehr zu finden waren, auch nicht auf den Papierresten im entlegensten Örtchen des Hauses, obwohl von den dortigen Verrichtungen der Wolferl so gerne gesprochen und geschrieben hatte, da verfiel Constanze zuerst in dumpfes Brüten - und dann entschlüpfte ihr ein Gedanke!
Da ihr Gatte inzwischen für unsterblich erklärt worden war und folglich nicht mehr tot war, ließ sie ihn einfach weiterkomponieren, als würde er noch als Zombie auf der Erde wandeln. Und das ging so:
Andere Komponisten bekamen von ihr den Auftrag, im Geist und Stil des Genies kleine Musikstücke zu verfassen. Constanze bezahlte den anonym bleibenden Tondichter, setzte nur noch Mozarts Namen als Urheber ein, schrieb dann hierfür eine Echtheits-Erklärung - wer will eine solche auch anzweifeln, wenn die Expertise von der Witwe stammt! - und verhökerte das Elaborat zu einem Vielfachen dessen, was sie dem kleinen Komponisten bezahlt hatte.
Das fiel nicht weiter auf, weil es sich um keine größeren Würfe handelte, sondern um Arbeiten, die der Meister in der Kaffeepause schnell mal hingekritzelt hätte haben können. Nur bei einem Wiegenliedchen hatte der kleine Tonsetzer, der sich auf einen solchen Kuhhandel einließ, Pech gehabt.
Das kleine Schlaflied wurde ein Welthit und galt lange als Mozarts berühmtestes und überhaupt eines der schönsten Gesangsstücke, Ludwig Ritter von Köchel (*1800 +1877) nahm es als Nr. 350 in sein Mozart -Werks-Verzeichnis auf.
Erst vor nicht allzu langer Zeit zerstörte ein böser Musik-Wissenschaftler den Traum der Mozartisten, die bei diesem Schlaflied die höchste Einschlafquote erreichten. Er deckte den Schwindel auf.
Bei dem fraglichen Liedchen handelt es sich um das von vielen großen Koloratur-Soubretten mit Glöckchenstimme so gerne als letzte Zugabe bei Konzerten vorgetragene “Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein”, das ein gewissenloser kleiner Musiker namens Bernhard Flies 1796 unter Mozarts Deckmantel komponierte, also fünf Jahre nach Mozarts Eingang ins Gefilde der Seligen und das er des schnellen Mammons wegen dem Mozart unterschieben ließ. Der Depp !!!

 

Kapitelübersicht:

Die lieben Kollegen: Jean-Baptiste Lully : Marc-Antoine Charpentier, Antonio Salieri : Wolfgang Amadeus Mozart
Der Adelstitel: Arcangelo Corelli
Der Rote Priester: Antonio Vivaldi
Das Bindeglied: Georg Friedrich Händel + Johann Sebastian Bach
Papa Haydn: Joseph Haydn
Ein Leben als Zombie: Wolfgang Amadeus Mozart
Das neue Lexikon: Carl Friedrich  Zelter
Der Erfinder der Pop-Musik: Ludwig van Beethoven
Seine beste Komposition: Gioacchino Rossini
Sein ganzes Besitztum: Franz Schubert
Der Gigantomane: Hector Berlioz
Da fehlen die Worte: Felix Mendelssohn-Bartholdy
Crescendo auf dem Lungenflügel: Frédérik Chopin
Der böse Finger: Robert Schumann
Ist sich ächt Ungorisch: Franz von Liszt
Die bayreuthwilligen Sänger: Richard Wagner
Die Morde des Giuseppe Verdi: Giuseppe Verdi
Die Einlagen: Jacques Offenbach
Der ewige Hochzeiter: Anton Bruckner
Ein langsamer Walzer: Johann Strauß, Sohn
Der Kinderschreck: Johannes Brahms
Die Betschwester: Thécla Badarczewska
Spirituoso: Modest Mussorgsky
Kein Schnaps für Peter: Peter Tschaikovsky
Federvieh: Bedrich Smetana und Antonin Dvořák
Die Kunst des Blasens: Joséph Pujol
Fremde Federn: Giacomo Puccini
Oft gefreit: Eugen d’Albert
Das Alphorn: Richard Strauss
Telepathie: Jean Sibelius
Die beste Lustige Witwe: Franz Lehár
Seine liebste Kunst: Enrico Caruso
Die dreifache Portion: Max Reger
Das unbestimmte Geschlecht: Leo Slezak
Der Namensvorteil: Robert Stolz
Die Königin seines Herzens: Enrico Toselli
Die lästigen Proben: Artur Rubinstein
Die Zugabe: Stefan Askenase
Sein treuester Interpret: George Gershwin
Die Würstlefrau: Louis Armstrong
Das Pseudonym: Werner Egk
Keine Suite für den Maëstro: Herbert von Karajan
Die Freiheit der Interpretation: Mstislav Rostropovich
Hat man noch Töne?: Karlheinz Stockhausen und die Neutöner
Die Zwangsjacke: Friedrich Gulda
Die Hungerkur: Luciano Pavarotti
Die gute Fee: Michael Jackson
Die Texter: William Shakespeare, Johann Wolfgang Goethe, Friedrich Schiller, Arrigo Boito, Ingeborg Bachmann

Lutz Backes
WETTERFROSCHNOSEN

Kommentare zur allgemeinen Wetterlage von Prof. Frosch in kurpfälzisch gereimt und mit vielen Karikaturen von
BUBEC
80 Seiten, Softcover
9,- Euro
Antonia Edition
Elfriede@Lutz-Backes.com
Tel. 0911 - 7 15 75 15 oder 0911 - 480 42 12

Dieses Büchlein bringt eine Zusammenfassung aller seit 1982 entstandenen Nonsensverse über das Wetter, die der Autor in seinem angeborenen Ladenburger Dialekt schrieb. Die erste Sammlung dieser Verse unter gleichem Titel ist in diesem Band integriert. Viele neue Verse und Karikaturen kamen hinzu, so wie hochdeutsche Übertragung.

112 Seiten, 52 Karikaturen, gebunden. ISBN 3-87742-132-6
Preis: 12,90 Euro (Restexemplare zu beziehen beim Autor Lutz Backes)

Ausgezeichnet mit der “Goldenen Palme” Humorfestival San Remo 1999

Köpfe mit Köpfchen
50 Jahre Buchmesse Frankfurt und ihre Autoren gesehen von Karikaturist BUBEC

Die Frankfurter Buchmesse jährte sich 1998 zum fünfzigsten Male. Aus diesem Anlass hat der Verlag einen Karikaturenband vorgelegt, in dem die bedeutendsten Autoren dieser Epoche zusammengefasst sind. Der Band enthält auf 112 Seiten Karikaturen von weltberühmten Autoren, darunter Heinrich Böll, Friedrich Dürrenmatt, Ernest Hemmingway usw., die allesamt von BUBEC gezeichnet und kommentiert wurden.
BUBEC ist bekannt als Karikaturist, als Kabarettist und als Autor.
Das Werk ist ein Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Post und des Schimper Verlags. Der Erlös aus dem Verkauf des Buches kommt der Christiane Herzog Stiftung zugute, die sich unter anderem der Hilfe Mukoviszidose-Kranker widmet.

“BUBECs Karikaturen sind in erste Linie feinsinnige Interpretationen seines Gegenübers. Mit geradezu analytischer Genauigkeit legt er Wesen, Charakter und Eigenarten bloß, ohne zu verletzen, ohne Wehzutun. BUBEC erdolcht mit seinem Zeichenstift niemanden, im Gegenteil, der humorvolle Charakter seiner Zeichnungen bringt uns immer wieder zum Schmunzeln.”
MANNHEIMER MORGEN

160 Seiten, farbiger Umschlag. ISBN 3-499-12564-1
Preis: 3,-- Euro (Restexemplare zu beziehen beim Autor Lutz Backes)

Lacher, Löcher, Lampenfieber
Künstlers Freud und Leid

Der «Handelsblatt»-Karikaturist BUBEC kommt in seinem «Zweitberuf» als Showzeichner und Kabarettist viel herum. Und trifft auf Prominenz. Bei diesen Gelegenheiten sammelt BUBEC seit Jahren Anekdoten aus den Bereichen Oper, Schauspiel, Film und Show.

76 Seiten, Format 27,5 x 21 cm, farbiger Umschlag. ISBN 3-87742-124-5
Ediert ist eine auf 350 Exemplare limitierte, handsigniert Auflage
Preis: 7,-- Euro (Restexemplare zu beziehen beim Autor Lutz Backes)

KOPPODUNUM
Heiteres über Köpfe der Ladenburger Geschichte

Der bekannte Karikaturist BUBEC hat die interessantesten Köpfe der 1900-jährigen Römerstadt mit spitzer, witziger Feder aufgespiesst. Die heiteren Verse, welche die Zeichnungen begleiten, stammen von Klaus Kolb.

Texte: Rudolf Lehr, Paul Schick
(Restexemplare zu beziehen beim Autor Lutz Backes)

Kurpfälzer Köpfe
50 Porträts bekannter Kurpfälzer mit Zeichnungen von Bubec

 

Text: Wulf Weidner
(Restexemplare zu beziehen beim Autor Lutz Backes)

KOPFJAGD
Lutz Backes auf Kopfjagd - Nürnberger in der Karikatur

 

(ohne Text)

PERSONIFLAGE

 

Text: Volker Kühn

GEDICHT AUS BONN
Wegwerf-Lyrik aus dem Bundestag

Text: Werner Höfer

Bonner Zitatenschatz
mit Anmerkungen von Werner Höfer

Text: Klaus-Peter Dencker

AUFS MAUL GEÄUGT
mit Horst Haitzinger

Text: Jürgen Scheller

Die Pracht am Rhein

Text: Rudi Büttner

Showt her - wir sind’s
Eine heitere Starparade


© Copyright Lutz Backes • Erstellt von Holger Niemeyer • Letzte Aktualisierung: 29.05.2016